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Berufsbetreuung ist eine fachlich und persönlich anspruchsvolle Aufgabe. Sie erfordert eine umfassende Kompetenz und kontinuierliches berufliches Weiterlernen.
Mit dem Eintrag ins Qualitätsregister mache ich meine beruflichen Qualifikationen und Arbeitsweisen für jedermann sichtbar. Anführungszeichen unten
Rainer Althoff
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Qualitätsentwicklungsprojekt: Digital, Effizient, Kompetent

Erstaunlich viel Platz. Deutlich besseres auffinden und weiteres Verwendung von Dokumenten. Worte einer Mitarbeiterin: wenn wir nicht die anderen Betreuer hier hätten würde es in den Räumen hallen.

Vorbemerkung:

Ich selber bin ein Mensch der gerne neue Wege geht, gerne auch über den Tellerrand von rechtlicher Betreuung schaut.  Im Rahmen dieser meiner Aufgabenstellung, Betreue und Berate ich auch Studenten  von sozialen Fachrichtungen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit Fragte mich eine Studentin die ich ihm Rahmen ihrer Bachelor Arbeit begleitete, ob Sie nicht bei mir Arbeiten könnte. Sie wurde daraufhin von mit als 450 € Kraft eingestellt. Nach kurzer Zeit war für uns beide klar, dass Ihre Zeit als 450,00€ Kraft hier im Betreuungsbüro nur von kurzer Dauer sein wird. Eine Sozial engagierte Frau 43 Jahr alt 3 Kinder (12-19 Jahre) in meinen Augen die Betreuerin schlechthin. Ein „Dickbrettbohrer“ und durchaus nicht immer (was ich für sehr gut halt) einer Meinung mit mir.

Inzwischen haben wir einen Vertrag miteinander. Sie nutzt meine Büroeinrichtung und auch die vorhandenen Mitarbeiter. Alles was ein Bürobetrieb so braucht und zahlt mir einen monatlichen Abschlag für  diesen Service.

Nur mein Büro, meine Arbeit, nichts  läuft nicht mehr so wie früher.

Im Folgenden das was sich verändert hat:

 

Frau Kahl (hier jetzt das erste Mal der Name) bat darum ihre Post nach Posteingang Digital zu Verfügung zu stellen, damit Sie auch von zu Hause aus Ihre Post verarbeiten zu kann. Ich selber habe keine Ahnung von digitalen Techniken, ich bin halt in dieser Beziehung nur Anwender. Meine frage wie das denn Gehen könnte beantwortete Ihr Mann. IT Chef einer großen Firma die  in der Bundesrepublik arbeitet. Wir haben uns zusammengesetzt und über eine Tunnellösung die Sicher ist eine Homofficezugang hergestellt.

In Zuge dieser Entwicklung  wurde mir immer klarer, das ein zweigleisiges Fahren des Büros zwischen Digital und herkömmlich einfach nicht effizient ist und sich nicht rechnet. Ich habe dann für mich entschieden auch mein Büro digital zu führen. Diese Entscheidung wurde mir erleichtert, da durch die Mehrwertsteuer Rückzahlung  der  finanzielle Background etwas stärker war.

Es wurde ein Scanner angeschafft, der vorwärts und rückwärts gleichzeitig in einem Arbeitsgang Scannt. Der Scanne wurde so eingestellt das mit einem Klick die Mitarbeiter einstellen können für wen gerade gescannt wird. 

Der jeweilige Betreuer kann für sich dann weiterentscheiden, wie diese Post weiter verarbeitet wird.

Wir arbeiten hier mit at work. Da ist es so, dass die eingegangene Post bei jedem Klienten nach der Bearbeitung abgelegt werden kann.  Ich selber führe in den Bibliotheksbaum der nach dieser Methode geführt wird einen Posteingang und einen Postausgang.

Email die eingehen werden bei jedem Klienten in der entsprechenden Themen Rubrik abgelegt

Inzwischen ist mein Büro komplett auf Digital  umgestellt. 

Die Klienten Akten die vorher drei vier oder auch fünf Akten a 8 cm groß sein konnten sind jetzt max. 1 Ordner a 8 cm. Wobei ich sagen muss das 90% der Akten nur noch schmale Ordner a 4,5cm sind. Alleine dadurch ist der Platz  der zum Aktenstellen gebraucht wird um ca 75% geringer.

Akten von Abgängen sind nur noch digital vorhanden benötigen keinen Platz mehr.

Rechnungslegungen sind schon bei der Abgabe digitalisiert können also nach Rücklauf  ad Acta gelegt werden. Der Prüfvermerk wird noch dazu gescannt und dann ist gut.

Die Handakte ist ganz aufgelöst, die Sparbücher, die vorher in der Handakte sich befanden, sin jetzt in der Hauptakte in einer Speziellen Tasche auf der Innenseite des Aktenaußendeckels.

Ich habe in der Zeit von September 2014 bis April 2015 insgesamt 380Kg Akten zur professionellen Vernichtung gegeben. Das hat mir insgesamt 38€ gekostet und viel Platz im Büro verschafft.

Inzwischen ist der Gesetzgeber ja auch bei den Betriebsunterlagen so weit, das ich diese Digitalisieren kann. Das bringt dann noch weiter Platz

„ Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist.“ Henry Ford

Günter Krüger

 

Mitglieder im Qualitätsregister erfüllen BAGüS Kriterien

Der gemeinsame Schulterschluss der Berufsverbände und der BAGüS am 09.08.2013 zeigt erstmalig, dass heute einheitliche Zulassungskriterien für Berufsbetreuer/innen grundsätzlich von betroffenen Verbänden und Behörden gefordert werden.

Seit dem 10.01.2013 liegt nun auch ein gemeinsames Papier des Deutschen Landkreistages, des Deutschen Städtetages und der BAGüS vor.

Hier wurden Empfehlungen für Betreuungsbehörden zur Auswahl von geeigneten Berufsbetreuer/innen festgelegt, die den Kriterien der Verbände nahezu hundertprozentig entsprechen. Die Verschriftlichung dieser Empfehlungen haben für den Berufsstand höchste Signalwirkung mit der Aufforderung, gerade jetzt die Qualitätsentwicklung voranzutreiben.

Als Mitglied im Qualitätsregister erfüllen Sie nahezu 100 Prozent der geforderten Qualitätskriterien der Verbände.

 

 

Betreuungszahlen steigen

Betreuung von Menschen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Bereits Ende 2011 wurden mehr als 1,3 Millionen Menschen betreut. Auch in den nächsten Jahren wird mit einer steigenden Zahl von Betreuungen gerechnet. Die schwierigen Lebenslagen der Menschen, die von Berufsbetreuern unterstützt werden, erfordern ein hohes Maß an Professionalität.

Betreuer/innen stellen sich vor

Das Qualitätsregister ist eine Informationsplattform, auf der Betreuer/innen sich mit ihren Qualifikationen und Arbeitsschwerpunkten vorstellen können. So können Gerichte und Betreuungsstellen, aber auch betreute Personen und ihre Angehörigen gezielt nach einer passenden Person suchen und sich vor der Kontaktaufnahme ein erstes Bild von der Betreuerin oder dem Betreuer machen. Gleichzeitig erfüllen alle im Register eingetragenen Betreuer/innen festgelegte Qualitätskriterien, die regelmäßig überprüft werden. Dazu gehören die schriftliche Anerkennung einer Berufsordnung und ethischer Leitlinien für die Berufsausübung, nachgewiesene regelmäßige Fortbildungsaktivitäten sowie eine angemessene Ausstattung und Vertretungsreglung zur Ausübung der Tätigkeit.

Initiative des BdB

Das Qualitätsregister steht allen beruflich tätigen Betreuerinnen und Betreuern offen. Es ist eine Initiative des Bundesverbandes der Berufsbetreuer/innen e. V., die im Herbst 2006 auf den Weg gebracht wurde. Eine Mitgliedschaft in einem Berufsverband ist nicht erforderlich.  Bisher haben sich 600 selbstständige Berufsbetreuer/innen und Betreuungsvereine entschlossen, sich und ihre Arbeit öffentlich vorzustellen und sich verpflichtet, die vereinbarten Kriterien verbindlich einzuhalten.